Praktische Ausbildung

Die praktische Grundausbildung erfolgt in einem Betrieb der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie und wird ergänzt durch überbetriebliche Kurse.

Basisausbildung (1. und 2. Lehrjahr)

Grundlegende Kenntnisse in der manuellen Fertigungstechnik erwerben. Verschiedene Werkstoffe auf konventionellen Dreh-, Fräs und Bohrmaschinen fertigen. Werkstücke auf computergesteuerten Maschinen herstellen. Kennenlernen der wesentlichen Messmethoden mit verschiedenen Mess- und Prüfmitteln. Grundlegende Fertigkeiten in der Montagetechnik erlernen.

Schwerpunktausbildung (3. und 4. Lehrjahr)

In der Schwerpunktausbildung werden bisher erworbene Fertigkeiten und Kenntnisse anhand von produktiven Arbeiten vertieft und gefestigt. Die Wahl der Einsatzgebiete (Handlungskompetenzen) richtet sich nach den Möglichkeiten des Lehrbetriebs und den Neigungen und Fähigkeiten des Lernenden. Die Polymechaniker und Polymechanikerinnen bauen sich dabei mindestens zwei Handlungskompetenzen auf.

Überbetriebliche Kurse

Während der ersten beiden Lehrjahren besuchen die Lernenden überbetriebliche Kurse, in welchen ihnen die grundlegenden Fertigkeiten vermittelt werden.

Basiskurse

Die Basiskurse werden in den ersten beiden Bildungsjahren durchgeführt. Sie dauern 54 zu je 8 Stunden und bestehen aus folgenden Kursen:

  • Manuelle Fertigungstechnik
  • Maschinelle Fertigungstechnik (konventionell und CNC)
  • Montagetechnik
  • Mess- und Prüftechnik

Ergänzungskurse

Die Ergänzungskurse werden in der Regel ebenfalls in den ersten beiden Bildungsjahren durchgeführt:

  • CAD-Technik
  • Automatisierung
  • Elektrofertigung
  • Décolletage
  • Mikrotechnologie
  • Ausbildungsmethodik